Guy Debord, Ne travaillez jamais, Graffiti, 1953

EAMC EVENTS

Guy Debord, Ne travaillez jamais, Graffiti, 1953

CURRENT

Demnächst / Upcoming 28.11.2022

Immer noch ein Eiertanz – Berührungsängste der deutsch-deutschen Kunst nach Ende des Kalten Kriegs

In Planung / Coming Soon

Maurice Lemaître coming soon to the Centre Pompidou / Maurice Lemaître bald im Centre Pompidou

https://www.mauricelemaitre.org/maurice-lemaitre-coming-soon-to-the-centre-pompidou/

PAST

17. September, 11 Uhr

Traditionelles Französisches Frühstück – Berlin Art Week 2022

12. September, 19 Uhr

„Ich aber komme aus Dresden…“: Ein Abend über A.R. Penck

A.R. Penck, Ohne Titel, 1968/69

Die Geschichte der Nachkriegs-Avant-Garde kennt viele Utopisten und Weltverbesserer. Wir haben unsere Sammlung in mehr als 50 Jahren auf drei wahlverwandten frühen Leitfiguren solcher Theorien aufgebaut: Isidore ISOU, Guy DEBORD und Asger JORN.

Es gibt natürlich auch deutsche Lichtgestalten der Avant-Garde. Ein weltbekannter Ausnahmekünstler ist zur Berlin Art Week 2022 in der EAMC zu Gast: A.R. PENCK. Aus dem Dresden der DDR eroberte der Maler, Zeichner und Bildhauer seit den sechziger Jahren mit Hilfe des Galeristen Michael WERNER den Westen. Er musste aber lernen, dass in der DDR seine Verbesserungsvorschläge beim Regime nicht ankamen. 1980 wurde er ausquartiert.

Penck war nicht der „Kraftmeier,“ als der er manchmal wahrgenommen wird. Er war ein hochintelligenter, belesener und sensibler Künstler, dessen unglaublich vielfältige Ästhetik wie die der Stamm-Künstler der EAMC immer auch gesellschaftspolitische Aussagen beinhaltet.

Warum A.R. Penck Künstlern der EAMC wahlverwandt ist, wurde uns neben der Nachzeichnung seines Wirkens von Dr. Ulf JENSEN berichtet. Der Kunsthistoriker beforscht seit 2015 das Werkverzeichnis von A.R. Penck. Zuvor wirkte er am Projekt „Joseph Beuys Parallelprozesse“ in Düsseldorf mit. Jensen promovierte an der HU über „Film Als Form. Joseph Beuys und das bewegte Bild“.

Und wir haben uns ganz besonders auf Michael WERNER gefreut, der den Künstler über mehr als ein halbes Jahrhundert als Galerist und Freund begleitet hat. Im Sammlergespräch hat er uns ermöglicht, an seinen Erinnerungen an die Kunstszene West-Berlins und Kölns der Sechziger und Siebziger teilzunehmen.

Jacques de la Villeglé

Die Elke and Arno Morenz Collection betrauert den Tod des in der Sammlung vertretenen Künstlers – Jacques de la Villeglé (27.3.1926-7.6.2022)
Gemeinsam mit Raymond Hains konzentrierte sich Villeglé ab 1949 auf das Plakateabreißen (Affichisme). Ihr Werk wurde unter dem Kunstbegriff Décollage benannt. 1954 trafen Villeglé und Hains den Lettristen François Dufrène, der sie u.a. mit Yves Klein und Jean Tinguely bekannt machte.
Villeglé’s Kunst der zerrissenen Plakate bildete Teil der 1960 gebildeten Gruppe Nouveau Réalisme, deren ästhetischen Prinzipien die Kunst des Alltags und des Zufalls waren. Er interessierte sich für eine anonymisierte Kunst der Straße. In den 60er Jahren begann Villeglé grafische Werke zu schaffen in denen er ein soziopolitisches Alphabet verarbeitete.
Gerne erinnern wir uns an die Begegnungen mit Villeglé anlässlich der Retrospektive des Gründers des Lettrismus Isidore Isou im Centre Pompidou sowie an seinen Besuch in der Elke and Arno Morenz Collection im Jahr 2019 gemeinsam mit der französischen Botschafterin Anne-Marie Descôtes, sowie Jeanette Zwingenberger, die den Abend moderierte und den Kontakt hergestellt hat.
30. Mai, 19 Uhr

CoBrA: „Wundervoll chaotisch, kakophon, mit vielen Fangarmen bewehrt“ (Alison M. Gingeras, The Huffington Post, 22.9.2015)

Karel Appel, Ohne Titel, Öl auf Leinwand, kein Datum

Der Abend hat sich mit der wohl tumultuösesten Avant-Garde der Nachkriegszeit befasst, von manchen auch als die letzte des 20. Jahrhunderts bezeichnet. Die Aufbruchstimmung der CoBrA-Künstler, der „Spirit of Cobra“, rechnete mit dem Surrealismus ab und führte zu expressionistischen Ufern, von Paris ausgehend auch in Europa. Aus Deutschland durchbrach als erster und einziger K.H. Götz die völlige Isolation deutscher Künstler von dem brodelnden Hot Spot St. Germain des Pres. Er wurde, obwohl ehemals Offizier im besetzten Norwegen, bereits 1947 mit den Künstlern Karel Appel und Constant in Paris bekannt. Diese waren im Folgejahr Mitgründer der CoBrA-Bewegung und nahmen K.H. Götz als Mitglied auf. Weitere Kennzeichen von CoBrA sind die sehr frühe völlige Internationalität (CoBrA steht für Kopenhagen, Brüssel und Amsterdam) und die gleichberechtigte Aufnahme weiblicher Künstler.

Über die spannenden drei Jahre der CoBrA-Bewegung hat Lucas Haberkorn (1) berichtet. Er ist Chefkurator und Leiter der Forschung im Jorn-Museum von Silkeborg (Dk). Sein wundervolles Museum wurde soeben in die Schlagzeilen geraten, weil die dänische Künstlerin Ibi-Pippi Orup Hedegaard ein dort ausgestelltes besonders wertvolles (weil übermaltes) Bild von Asger Jorn übermalte. Frei nach dem Motto: Wenn Asger Jorn fremde Bilder übermalt hat, darf ich das auch. (Link: SPIEGEL Kultur, 2.5.2022).

Die EAMC hat ihr Interesse auf zeitlich und personell mit den Lettristen verwandte avantgardistische Strömungen ausgeweitet und sich in den letzten Jahren auch CoBrA zugewandt. Die neu erworbenen Werke von Appel, Corneille, Alechinsky und Jorn wurden am 30. Mai vorgestellt. Über die ästhetischen Besonderheiten und die frühe Internationalität von CoBrA wurde Lucas Haberkorn bebildert berichten.

(1) Als gebürtiger Hamburger hat Lucas Haberkorn in Bremen, Siena und Bologna studiert. Seit 2014 ist er Chefkurator und Leiter der Sammlungs-und Forschungsabteilung am Museum Jorn in Silkeborg (Dk). Er ist Mitglied des Aufsichtsrats des Konservierungszentrums der Dänischen Kunstmuseen, hat mehr als 40 Ausstellungen in mehreren Ländern kuratiert und  ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen zur modernen und zeitgenössischen Kunst.

28 April 2022, 7 pm

Hinterfragung der geschichtlichen Wahrheit // Questioning the historical truth

Asger Jorn, Dichter & Denker, oil on canvas, 1962

In der kürzlichen Ausstellung zu den Ursprüngen der Documenta im Deutschen Historischen Museum wurde offenbart, daß der bekannte Kunsthistoriker Werner Haftmann ein in Italien wegen der Beteiligung an Erschießungen gesuchter Kriegsverbrecher war. In der Elke und Arno Morenz Collection befindet sich das Portrait „Dichter und Denker“ von Asger Jorn (1962), das von dem Maler auf der Rückseite Werner Haftmann gewidmet wurde. Wir wollten den Ursprüngen dieses Bildes nachgehen und auch die geschichtliche Wahrheit über den ersten Direktor der Nationalgalerie und Mitgründer der Documenta von einem Wissenschaftler erfahren.

Der Meister Asger Jorn hat auf der Rückseite der Leinwand Werner Haftmann handschriftlich gewidmet. Ist das monströse Werk etwa ein Portrait des Empfängers? Was wusste oder ahnte der weit gereiste und gebildete Maler, der in den fünfziger Jahren in Ligurien arbeitete, von dem deutschen Kunsthistoriker im Florenz der vierziger? Über diese Fragen haben wir angesichts des Werkes von Asger Jorn trefflich diskutieren können.

Ein Podiumsgespräch, welches Frau Dr. Ute Cohen mit folgenden TeilnehmerInnen moderiert hat: Frau Dr. Alexia Pooth, Prof. Dr. Thomas Gaehtgens und den SammlerInnen Dr. Arno Morenz und Frau Swana Pilhatsch-Morenz.

29 March 2022, 7 pm

Postwar Avant-Garde Films Revisited

Maurice Lemaître, Le Film est déjà commencé?, 16 mm, b&w, 1951
Poster by Serge de Turville, 1951

 

LE FILM EST DEJA COMMENCÉ
Postwar Avant-Garde Films Revisited

SHOCK, SURPRISE AND RIOTS AT THE CANNES FILM FESTIVAL!!! 

A completely unknown jewish Romanian in his twenties, Isidore Isou, receives Le Prix de Spectateurs d’Avant-garde handed out by Jean Cocteau.

After introducing a new poetry and revolutionizing the visual arts, Isou and the Lettrist group approached cinema.

His first film Traité de bave et d’éternité (Venom and Eternity) announces the destruction of classic forms of expression through the disjunction of sounds and images as well as the chiseling of photograms, in anticipation of the end of cellulose film. In 1951 this film was shown at the Cannes Film Festival. Audience members were infuriated and the screening was ended early. But Traité de bave et d’éternité was awarded the Prix de spectateurs d’avant-garde.

EAMC started its collection of postwar avant-gardes with the lettrist movement founded in 1945 in Paris by Isidore Isou. As one of the ultimate avant-gardes, Lettrisme presented its ideas in over a hundred magazines, books, numerous tracts and events in the streets or cellars of St.-Germain-des-Près.

Our guest speaker: German/Dutch artist Jos Diegel. He works in the disciplines video, film, painting, performance, theatre, professional wrestling and presents his works internationally at film festivals, museums and art galleries. From early on in his career, he has become engaged in the lettrist movement. Having become particularly interested in lettrist film as an uncompromising cinematographic alternative to conventional production and consumption, he teaches its techniques in workshops. Diegel developed his own cinematic manifesto „Größere Leinwände, Längere Hälse!“ (Bigger Canvas, Longer Necks!) in 2008 which caught the attention of lettrist artist Gérard Philippe Broutin, a close friend and companion of Lettrism Founder Isidore Isou. Diegel has since then been in constant contact with most of the remaining living artists and is currently working on an expermimental documentary about the movement.

BERLIN ART WEEK 2022

Seven Avant-Gardes – Seven Utopias

Guy Debord, Ne travaillez jamais, Graffiti, 1953

Seven Avant-Gardes – Seven Utopias

We have to admit, we reached out to the stars! Nobody knows, how many Post War Avantgardia’s there were all over the world. We chose seven.

We elected to build on our core collection of artworks developed from 1945 by the Lettrist founder Isidore Isou and his friends. From that base we looked for more in the cafes of St. Germain des Pres, ancient factories of Utopias in painting and writing.

Three years later, Asger Jorn and other European artists started Cobra in Paris.  We added three oeuvres of his Cobra years plus Karel Appel, Pierre Alechinsky and Corneille to the collection.

Two years ago, looking in the Ligurian town of Albissola for its famous pottery by top Italian futurists und Zero artists, we stumbled on Asger Jorn again. He had been busy, 1953-56, founding Bauhaus Immaginista with Guiseppe Pinot Gallizio und Piero Simondo after also having been involved with protest painters Enrico Baj and Sergio Dangelo. We acquired one oeuvre of each of those two artists, five early Simondos, two fantastic Pinot Gallizios and secured Jorn’s famous „On suit son chemin“ of 1956.

And Jorn made his way. In 1952, Guy Debord had fallen out with Lettrism’s Godfather Isidore Isou and branched out to found competing Internationale Lettriste, later turned Internationale Situationniste (IS). From its origins in Simondos’ parents home in Cosio di Arroscia in 1957 Asger Jorn helped Debord financially and morally to develop IS to become a highly controversial philosophy but dissociated himself when Debord, a convinced Marxist, declared individual painting a no-go. From his situationist days we were able to acquire Jorn’s painting „Dichter und Denker“ of 1962, well known for its dedication to and may be portrait of Werner Haftmann, first General Manager of Berlin’s Nationalgalerie, post mortem  found out to have been a member of the Nazi party.

No Post War German Avantgarde? Yes, there were quite a few. We settled for SPUR, as they were the German arm of IS in the late fifties and early sixties, known for being sued for blasphemy. We show three H.P. Zimmer, Helmut Sturm, Heimrad Prem and, of course, Jorgen Nash, brother of Asger Jorn.

EAM Collection always emphasizes documentation. All of our „Utopians“ were not just painters. They engaged in politics and social issues and preached competing views of the world, but each of them felt challenged to help creating a better one. Therefore, EAM Collection presents each Utopia with many original historic documents, hard to find.

19 May 2021 - 28 Feb 2022

Postwar Avant-Garde at Centre Pompidou

On the occasion of Berlin Art week 2020, for the first time, EAMC showed paintings and documents of seven post war movements in its pop up location in Torstraße 74. It has been our conviction that these movements, originating in the forties from Isou’s  Lettrisme and Scandinavian artist’s  Cobra, became  highly interconnected by the leadership of Asger Jorn and Ex-Lettrist  Guy Debord, and that this needs to be explicitly  documented. Therefore, we are pleased that, since May 2021, seizing  the occasion of the donation by the collector Paul Destribats, the Centre Pompidou shows, on its 5th floor,  the origins and development of the same Post War Avantgardia that EAMC features as the Seven Utopias in its 2021contribution to Berlin Art Week, expanding on its 2020 pop up exhibition.

https://www.centrepompidou.fr/en/program/calendar/event/D2DbSM7

September 14, 2021

EAMC’s art week opening

Unterwegs mit Asger Jorn, sein Stop in Albissola

14. September 2021: Eröffnung mit Dott. Luca Bochicchio, Kunsthistoriker und Direktor der Casa Jorn in Albissola, IT.

// September 14, 2021: Opening with Dott. Luca Bochicchio, art historian and director of the Casa Jorn in Albissola, IT.

September 15-19, 2021

EAMC’S ART WEEK SHOW

Asger Jorn, Untitled, oil on canvas, 1947/48

Seven Avant-Gardes – Seven Utopias

Lettrisme, CoBrA, Lettriste Internationale, Bauhaus Immaginista, Internationale Situationniste, Nouveau Réalisme, SPUR

Isou’s “Lettrisme” was inspired by his desire to build a better world, a “Société Paradisiaque” on the debris of World War II. Reducing poetry to the atoms of communication he and his disciples used letters, signs and pictograms to revolutionise fiction writing, filmmaking, music, photography and painting. Isou published three “Hypergraphic” books including his rewriting of the bible using copy, signs and pictures. His lifelong passion was the “Uprising of the Youth” – title of his first book on the subject published in 1948. “Young”, in Isou’s perspective, was not a matter of age but of exclusion from the regular economic cycle by unemployment, immigration, etc. Guy Debord joint Isou’s movement enthusiastically after watching his first film “Traité de Bave et d’Eternité” at the Off Cannes in 1951. He shared Isou’s intellectual longing for a youth revolution, but they could not agree on strategy. Isou came from a bourgeois Jewish Romanian background while Debord was a convinced Marxist. He preached action.

In 1952, the two fell out with each other over a malicious snobbing by Debord and other Lettrists of Charlie Chaplin. Upon Isou’s disapproval Debord walked out and founded the competing “Internationale Lettriste” with Gil Wolman and Jean-Louis Brau, which published its ideas in an a high-circulation monthly “Potlatch” for several years.

Asger Jorn was a better fit for Debord. He shared Debord ́s Marxist views about the social and political importance of art. Together, they conceived a meltdown and merger of Lettriste Internationale with other avantgardistic groupings, in which Jorn was involved. The Alba congress of “Artisti Liberi” in 1956 laid the theoretical groundwork for “Internationale Situationniste” founded one year later at the house of Piero Simondo in Cosio d’Arroscia in Liguria. Jorns’s and Simondo’s “Bauhaus Immaginista”, Pinot-Gallizio’s “Pintura Industrial” and Ralph Rumney’s “Psycho-Geographical Society” were also merged. With Debord and Jorn in the front row, some of the artists of the merged movements were pushed out rapidly. Debord firmly ruled out individual in favour of collective art and insisted on political rather than purely artistic activities. “Internationale Situationniste” became a highly recognised though often poorly understood socio-economic movement. Like Isou’s “Youth Uprising” (1948) Debord’s “La Société du Spectacle” (1967) anticipated many social and economic problems the world is still battling today. The German situationist arm was “SPUR”, a Munich based group of six artists, who were accused of blasphemy in a widely publicised trial.

Chronology

1945        Lettrisme, Paris (Isidore Isou, Gabriel Pomerand, Others)

1949-52  CoBrA, Copenhague-Brussels-Amsterdam (Asger Jorn, Corneille, Constant, Alechinsky, Appel, Dotremont, Others)

1951         Movimento Nucleare, Turin / Milan (Enrico Baj, Sergio Dangelo)

1952-57   Internationale Lettriste, Paris (Guy Debord, Gil Wolman, J.L. Brau, Others)

1953-55   Movimento Internazionale per una Bauhaus Immaginista, MIBI, Albisola (Asger Jorn, Giuseppe Pinot-Gallizio, Piero Simondo, Elena Verona)

1956         Congresso Mondiale degli Artisti Liberi, Alba (Asger Jorn, Giuseppe Pinot-Gallizio, Piero Simondo, Constant, Gil Wolman)

1957         London Psychogeographical Society (Ralph Rumney)

1957         Internationale Situationniste, Cosio d’Arroscia (Guy Debord, Michèle Bernstein, Internationale Lettriste) ; Ralph Rumney, London Psychogeographical Society ; Jorn, Pinot-Gallizio, Simondo, Verrone, MIBI ; Others)

1958        SPUR, Munich (Lothar Fischer, Heimrad Prem, Helmut Sturm, HP Zimmer)

1960        Les Affichistes (Jacques de la Villeglé, Raymond Hains, François Dufrêne)

 

September 15-19, 2021

EAMC’s Art Week Show

Visit the collection during Berlin Art Week!

Wednesday 10am—1pm
Thursday 10am—1pm
Friday 10am—1pm
Saturday 10am—1pm (guided tour at 11am)
Sunday 11am—2pm (guided tour and French breakfast at 12pm)
September 15-19, 2021
September 9-13, 2020

Berlin Art Week – September 2020

EAMC goes Pop Up

Torstraße 74, 10119 Berlin

3 – 6.30pm

Postwar Utopia: Europe’s Mystic Avantgardia

This special exhibition of the EAM Collection was supported by Berlin Art Week.

Kultursenator Dr. Klaus Lederer mit den Sammlern Swana Pilhatsch-Morenz und Dr. Arno Morenz
31. Januar 2020, 19 Uhr

„Wer Kultur schaffen will, muss Kultur zerstören“ (Manifest Spur, 1958)

Die Gruppe SPUR ist eine avantgardistische Bewegung, die 1958 in München gegründet wurde. Sie waren die erste kollektiv auftretende Künstlergruppe im Nachkriegsdeutschland, die sich der von den Nazis zerstörten Avantgarde-Tradition des Dadaismus und Surrealismus verbunden fühlte. Somit leistete sie einen wichtigen künstlerischen und theoretischen Beitrag zur deutschen Avantgarde nach 1945 und war zeitweise Teil der europäischen Situationistischen Internationale. Diese Situationistische Internatione bestand u.a. aus Mitgliedern der Gruppe CoBrA um Asger Jorn sowie dem situationistischen Zirkel um Guy Debord, einem Abtrünnigen der ursprünglich lettristischen Bewegung von Isidore Isou. Die Künstler der Gruppe SPUR beschäftigten sich sowohl mit Malerei als auch mit gesellschaftspolititschen Fragen. Ihre Hauptprotagonisten waren Heimrad Prem, HP Zimmer, Helmut Sturm, Gretel Stadler, Lothar Fischer und Erwin Eisch.

Als Vortragende des Abends konnten wir sowohl Dr. Nina Zimmer (Tochter von HP Zimmer, Leiterin des Kunstmuseums Bern, des Paul-Klee Zentrums Bern sowie des SPUR-Archivs Berlin) als auch ihre Cousine Sabine Zimmer, freie Autorin und Regisseurin aus Berlin, gewinnen. Sabine Zimmer zeigt uns den in diesem Jahr (2019) erschienen Dokumentarfilm „Gruppe Spur – Die Malerei der Zukunft“. (85 Minuten)

https://www.dokfest-muenchen.de/films/view/17470

19. Dezember 2019, 19 Uhr, Garage Cosmos, Brüssel

Aspects d’Isidore Isou

Buchbesprechung mit François Coadou (Ecole Nationale Supérieure d’Art de Limoges, Université de Limoges) anlässlich der Neuerscheinung des Buches über Isidore Isou unter der Leitung von Eric Fabre.

Coadou untersucht darin  die vielen Aspekte des – immer noch zu oft verkannten – Oeuvres Isous.

Veranstaltet von Jeunesse et Arts Plastiques.

Isidore Isou, 304 Seiten, Französisch/Englisch, 35€, erschienen bei La Lettre Volée

https://mailchi.mp/garagecosmos/conference-et-presentation-du-livre-isidore-isou?e=74997b7458

30 November - 21 December 2019, Garage Cosmos, Brüssel

Isidore Isou, Avenue de l’Exposition

This show is an attempt to reconstitute the forgotten exhibition of 1962 that brought together 200 works by Isou.

https://www.garagecosmos.be/exhibition.php?id=45&lang=en

https://www.garagecosmos.be

14. & 15. September 2019

EAMC takes part in Berlin Art Week 2019

14. & 15. September 2019

Französisches Frühstück Berlin Artweek 2019

09. September 2019, 19 Uhr

So war das „Bauhaus Immaginista“!

Asger Jorn regte 1955 mittels Briefwechsels mit dem Architekten Max Bill in Ulm die Wiederbelebung des Bauhauses an. Dort erfolglos, gründete er mit Piero Simondo und Guiseppe Pinot-Gallizio in Albisola das „Laboratorio del Movimento Internazionale per una Bauhaus Immaginista“. Zwei Jahre später wurde diese avantgardistische Bewegung Jorn’s mit der Internationale Lettriste von Guy Debord zur Internationale Situationniste (IS) verschmolzen. Warum Guy Debord alle weiter malenden Künstler ausschloss, Asger Jorn aber weiter malen durfte, und viele andere Geheimnisse verrät die Ausstellung „So war das Bauhaus Immaginista“ der Elke und Arno Morenz Collection (EAMC) anlässlich der artweek. Dabei werden erstmals Neuanschaffungen von Werken von Simondo und Pinot Gallizio mit sehr raren Dokumenten aus dieser wenig bekannten aber sehr bewegten kunsthistorischen Epoche gezeigt.

07. September 2019

So (!) war das Bauhaus Immaginista mit Luca Bochicchio

17. - 23. Juni 2019

*** NEWS ***

We are delighted to anounce, that Frédéric Acquaviva, the former curator of the EAM Collection, will be honoured at the 9th FILAF (Festival International du Livre d’Art et du Film) for the best contemporary art book of the year with his ISIDORE ISOU monography (Editions du Griffon) at Perpignan (FR),  June 17-23, 2019.

03. Juni 2019

Ein Abend mit Jacques Villeglé

Der wunderbare Abend mit Jacques Villeglé in der Elke and Arno Morenz Collection war ein Genuss für diejenigen, die einen authentischen Künstler der Pariser Avantgarde der 40er und 50er Jahre und einen ihren letzten Zeitzeugen erleben wollten. Trotz tropischer Temperaturen hatten wir ein volles Haus und einen bestens aufgelegten 93-jährigen Hauptdarsteller. Auch die Botschafterin Frankreichs, Madame Anne-Marie Descôtes, war an diesem Tag in der EAMC zugegen.

Unser herzlicher Dank gilt Jacques Villeglé und der Moderatorin und Übersetzerin des Abends Dr. Jeanette Zwingenberger.

Villeglé in Action

03. Juni 2019, 19 h

Die Stadtstreicher von Saint-Germain-des-Près // Ein Abend mit Jacques Villeglé

Wir befinden uns im Jahre 1945 im wiedererwachenden Pariser Viertel der Denker und Künstler. Aufkeimende Strömungen in Philosophie, Dichtung, bildender Kunst und Musik wollen eine neue bessere Welt schaffen. Lettristen, Situationisten, Affichisten, Graffitisten – alle streifen sie planlos nächtens durch Paris und treffen sich frühmorgens im Café Chez Moineau.

Jacques Villeglé war einer von ihnen und er lebt mit seinen 93 noch als einziger der Avantgardisten der späten vierziger und frühen fünfziger Jahre. Und jetzt kommt er auf Einladung der Elke and Arno Morenz Collection nach Berlin: wir werden ihn mit Fragen löchern!

Führen wird uns (auf Deutsch) durch den Abend Frau Dr. Jeanette Zwingenberger, seit vielen Jahren ansässig in St. Germain-des-Près, freie Kunsthistorikerin und Kuratorin. Anhand ausgewählter Werke von Isidore Isou, Gabriel Pomerand, Gil Wolman, Francois Dufrêne, Jacques Villeglé und Guy Deobrd wird sie Trennendes und Verbindendes dieser grossen Avantgarden aufzeigen.

Wie immer wird der Abend mit infinitesimalem Wein und einem leichten Imbiss schliessen. Wir bitten um Verständnis, dass wir nur angemeldeten Besuchern Zutritt gewähren können.

Das Centre Georges Pompidou widmete Jacques Villeglé zwei grosse Ausstellungen: L’informe, mode d’emploi“ 1996 und “ La comédie urbaine“ 2008. Über hundert Einzelausstellungen darunter die Schirn Kunsthalle „Poesie der Grossstadt – Die Affichisten“ 2015, zeigen weltweit sein politisch engagiertes Werk.Dr. Jeanette Zwingenberger unterrichtet Kunstgeschichte an der Université de Paris 1 Panthéon-Sorbonne. Als freischaffende Kuratorin organisierte sie die Ausstellung „La plasticité du langange“, Fondation Hippocrène, 2012, Paris sowie das Symposium „Kunst und Sprache“ in der Stiftung Genshagen, 2013.

11. Mai 2019, 19 h, Petite Salle, Centre Georges Pompidou

Isidore Isou, je n’aurais pu être que Léonard de Vinci

Frédéric Acquaviva

09. Mai 2019, 20h30, Grande Salle, Centre Georges Pompidou

Isidore Isou, Symphonie n°4: Juvénal

Frédéric Aquaviva

09. Mai, 19 h, Petite Salle, Centre Georges Pompidou

„Hakonjarrl barrll garll“. Récital de poésie lettriste

Gérad-Philippe Broutin, Jean-Paul Curtay, Francois Poyet

09. Mai 2019, 14 h bis 19 h, Petite Salle, Centre Pompidou

Isidore Isou. Initiation à la société des créateurs

Journée d’étude concue par Mica Gherghescu et Diane Toubert

09. Mai 2019, 19 h, Petite Salle, Centre Georges Pompidou

Isidore Isou, Initiation à la société des créateurs

Journée d’ètude concue par Mica Gherghescu et Diane Toubert

08. Mai 2019, 19 h, Cinéma 2, Centre Georges Pompidou

Isidore Isou. Cinéma

Kaira Cabañas

08. Mai 2019, 19 h, Cinéma 2, Centre Georges Pompidou

Isidore Isou. Cinéma

Kaira Cabanas

17. April, 19 h, Cinéma 2, Centre Pompidou, Paris

Film: Roland Sabatier „Quelques Désordres“

Artiste interdisciplinaire à l’oeuvre protéiforme, Roland Sabatier rejoint le groupe lettriste en 1963 à la suite de sa rencontre avec Isidore Isou à la Biennale de Paris. Réalisateur de plusieurs dizaines de films. Il dévéloppe un cinéma novateur interrogeant sans cesse les limites de sa défintion et de son exposition.

Séance en présence de l’artiste. En écho à l’exposition „Isidore Isou“ au Centre Pompidou.

3. April, 19 h, Petite Salle, Centre Pompidou, Paris

Conférence-Performance: Isidore Isou et le Spectacle

A l’occasion de l’exposition consacrée à Isidore Isou, fondateur du Lettrisme, Marielle Pelissero, docteur en arts du spectacle à l’université de Nanterre, professeur invitée à l’Institut Pratt de New York, organise une conférence-performance. Reposant sur l’étude de manuscrits inédits conservés dans le fonds Isidore Isou de la Bibliothèque Kandinsky, cet exposé des grands concepts lettristes du spectacle est simultanément mis en pratique par l’intervention d’acteurs, invités sur scène à démonstrer la richesse et la singularité de la gestuelle lettriste.

03. März - 20. Mai 2019

Isidore Isou at Centre Pompidou

The Elke and Arno Morenz Collection is delighted to announce an exhibition of the founder of Lettrism, Isidore Isou, at the Centre Pompidou in Paris. The EAMC will be represented by a number of paintings.

(March 6 – May 20, 2019)

29. & 30. September 2018

Berlin Art Week 2018

Die Sammlung ist am Samstag und Sonntag, den 29. und 30. September 2018, jeweils von 12.00 – 16.00 Uhr geöffnet.

Sonntag: Französisches Frühstück um 12.30 Uhr
(Bitte um Anmeldung unter info (at) eam-collection.de)


The Collection will be open on Saturday and Sunday, 29th and 30th September 2018, from 12 am to 4 pm.

Sunday: French Breakfast at 12.30 pm
(please register at info (at) eam-collection.de)

26. September - 30. November 2018

Goodbye, Mr. Chaplin Gil J. Wolman und Jean-Louis Brau – Wegbereiter der Internationale Situationniste

Die EAM Collection möchte mit ihrer Ausstellung die tatsächlichen historischen Ursprünge der Internationale Situationniste beleuchten, über deren Rolle im Zusammenhang mit der Pariser Mai-Revolution von 1968 gleichzeitig eine Ausstellung im Haus der Kulturen der Welt, Berlin, zu sehen ist.

„Le Soulèvement de la Jeunesse“ („Der Aufstand der Jugend“) war eine Leitidee des Gründers des Lettrismus, Isidore Isou. Aber drei seiner Mitstreiter, die frühen Lettristen Guy Debord, Gil J. Wolman und Jean-Louis Brau wandten sich 1952 von ihrem autoritären, aber ihnen zu zögerlichen Mentor ab und gründeten die Internationale Lettriste (IL). Diese radikale Bewegung wurde unter Führung von Guy Debord ein Wegbereiter seiner Internationale Situationniste (IS), die 1957 aus der Fusion der Internationale Lettriste mit avantgardistischen Bewegungen von Asger Jorn und Guiseppe Pinot Gallizio hervorging.

Geöffnet nach Vereinbarung

25. September 2018, 19 Uhr

Eröffnung der Ausstellung
Goodbye, Mr. Chaplin Gil J. Wolman und Jean-Louis Brau – Wegbereiter der Internationale Situationniste

Die EAM Collection möchte mit ihrer Ausstellung die tatsächlichen historischen Ursprünge der Internationale Situationniste beleuchten, über deren Rolle im Zusammenhang mit der Pariser Mai-Revolution von 1968 gleichzeitig eine Ausstellung im Haus der Kulturen der Welt, Berlin, anläuft.

Wir freuen uns, Sie anlässlich zur Eröffnung der neuen Ausstellung in die Elke and Arno Morenz Collection einladen zu dürfen. Frédéric Acquaviva wird im Gespräch mit dem Sammler Arno Morenz in die Thematik der Ausstellung einführen.
Es besteht Gelegenheit, die Ausstellung zu erkunden und im Anschluss an die Eröffnung bei Wein und Häppchen zu verweilen.

Anmeldung erbeten bis zum 19. September 2018 an info@eam-collection.de

29. Mai 2018

„Aufstand der Jugend“ – 50 Jahre seit der Mai-Revolution in Paris

Der Aufstand der Jugend und die Entdeckung der Jugend als revolutionärer Kraft war ein lebenslanges Thema Isidore Isous im gesellschaftspolitischen Raum. Sein erstes Buch mit exakt diesem Titel erschien 1949. In den fünfziger Jahren haben die Lettristen eine gleichnamige Zeitschrift herausgegeben, von der insgesamt 9 Ausgaben erschienen. Diese und viele andere z.T. extrem rare Dokumente befinden sich in der Elke und Arno Morenz Collection und werden ab 29. Mai in einer Sonderausstellung „Aufstand der Jugend“ zu sehen sein.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und bitten um Anmeldung an info at eam-collection.de

12. März 2018, 19 Uhr

L’air pour l’air
Lettrismus: Kippfigur zwischen Letter und Chiffre
Ein Gespräch zwischen Christina Weiss und Olaf Nicolai

Herzliche Einladung in die EAM Collection zu einem Gespräch zum Lettrismus als „Kippfigur zwischen Letter und Chiffre, zwischen Artikulation und Expression.“

Prof. Dr. Christina Weiss und Dr. Olaf Nicolai sprechen über den Lettrismus im kunsthistorischen Kontext und ihre Erfahrungen mit künstlerischen Grenzüberschreitungen zwischen Wort, Bild und Klang bis heute.

Im Anschluß an das Gespräch wird es Gelegenheit geben, bei einem Glas Wein die Sammlung kennenzulernen.

18. Februar 2018, 17 Uhr

Bilder, Zeichen und Worte: Über Sammellust und Sammellaster.
Ein Gespräch zwischen Arno Morenz und Ivo Wessel

Herzliche Einladung in die EAM Collection zu einem Gespräch zwischen den beiden Kunst- und Literaturliebhabern Arno Morenz und Ivo Wessel. Im Anschluß an das Gespräch wird es Gelegenheit geben, bei einem Glas Wein die Sammlung kennenzulernen.

Die Anmeldung für diese Veranstaltung ist leider nicht mehr möglich.
16. & 17. September 2017

Berlin Art Week 2017

Die Sammlung ist am Samstag und Sonntag, den 16. und 17. September 2017, jeweils von 11.00 – 16.00 Uhr geöffnet.

Sonntag: Französisches Frühstück um 12:00 Uhr
(Bitte um Anmeldung unter info (at) eam-collection.de)


The Collection will be open on Saturday and Sunday, 16th and 17th September 2017, from 11 am to 4 pm.

Sunday: French Breakfast at 12.00 pm
(please register at info (at) eam-collection.de)

29. & 30. April 2017

Gallery Weekend Berlin 2017
Hanne Darboven begegnet dem Lettrismus

Gallery Weekend Berlin
Samstag & Sonntag, 29. und 30. April, 11 bis 16 Uhr

Matinée mit einer Einführung durch die Kunstwissenschaftlerin Miriam Schoofs
Sonntag, 11.30 Uhr

Zwei Werke der Hamburger Konzeptkünstlerin Hanne Darboven (1941-2009) bilden den Auftakt zu einer neuen Reihe von Kabinettausstellungen, in denen Schrift und Schreibsysteme zeitgenössischer künstlerischer Positionen lettristischen Werken aus der Elke and Arno Morenz Collection gegenübergestellt werden

Hanne Darboven ist bekannt für ihr elaboriertes Schreibsystem, mit dem sie die Zeit nach ihrer eigenen mathematischen Methode aufzeichnete. Mit der Übertragung von metrischem System in ihre eigene Handschrift und Logik strebte sie keine Beschreibung der Zeit an, sondern rief sie in das Bewusstsein. Die Lettristen befreiten den Buchstaben von der Form und strebten damit eine Bewusstseinserweiterung an.

Wie stehen sich also der Versuch Hanne Darbovens das Nicht-Repräsentierbare darzustellen und das Ansinnen der Lettristen, mit der Erweiterung der Schrift eine Universalsprache in der Kunst zu schaffen, gegenüber?

weitere Informationen

Gallery Weekend Berlin
Saturday & Sunday, 29 and 30 April, 11 am to 4 pm

Matinée with an introduction by art historian Miriam Schoofs
Sunday, 11.30 am

Two works of Hamburg-born concept artist Hanne Darboven (1941-2009) build the starting point for a new series of cabinet exhibitions, in which scripture and writing systems in contemporary art are combined with Lettrist works from the Elke and Arno Morenz collection. 

Hanne Darboven is known for her elaborated writing system in which she recorded time on paper using her very own mathematical method. With the transcription of the metric system into her hand writing and logic she did not aim at a description of time but raised awareness of its presence. Lettrists liberated the letter of its common form to gain an expansion of consciousness. 

How do Hanne Darboven’s approach to represent the non-representative and the Lettrist’s intention to create an universal artistic language therefore correspond?

28. November 2016

dada begegnet dem Lettrismus

Anläßlich des 100jährigen Jubiläums der dada-Bewegung möchten wir einen Abend der Lautpoesie widmen.
Jaap Blonk wird die „Ursonate“ von Kurt Schwitters zu Gehör bringen, François Poyet ausgewählte Lautgedichte des Lettrismus.

Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung möglich: info (at) eam-collection.de


On the occasion of the 100th anniversary of the dada movement, we are happy to invite you to an evening of sound poetry. 

Jaap Blonk will be performing Kurt Schwitter’s „Ursonate“ while François Poyet will bring selected Lettrist sound poems to our ears. 

Participation only with prior registration: info (at) eam-collection.de

17. - 18. September 2016

Art Week 2016

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Die Sammlung ist am Samstag und Sonntag, den 17. und 18. September 2016, jeweils von 11.00 – 16.00 Uhr geöffnet.
Samstag: Führung um 14.00 Uhr (Anmeldung unter info (at) eam-collection.de)
Sonntag: Französisches Frühstück um 11:30 Uhr
Führung um 14.00 Uhr (Anmeldung unter info (at) eam-collection.de)


The Collection will be open on Saturday and Sunday, 17th and 18th September 2016, from 11 am to 4 pm.
Saturday: Guided tour at 2 pm (please register to info (at) eam-collection.de)
Sunday: French Breakfast at 11.30 am
Guided tour at 2 pm (please register to info (at) eam-collection.de)

23.05.2016

Zero begegnet dem Lettrismus

Nach den Aufsehen erregenden Ausstellungen im Guggenheim, Martin-Gropius-Bau und Stedelijk Museum ist die ZERO-Bewegung wieder in aller Munde. Jetzt schlummert von den großen Bewegungen der fünfziger und sechziger Jahre nur noch der Lettrismus vor sich hin, aber das wird sich ändern.
Bereits 1981 hatte die Kölner Ausstellung „Westkunst“ die Internationale Situationisme gewürdigt, die Herkunft ihres Gründers Guy Debord aus dem Lettrismus aber verschwiegen. „Poesie der Großstadt“ – die kürzlich vom Museum Tinguely und der Schirn Kunsthalle konzipierte Ausstellung über die Affichisten – legte zwar die lettristische Abstammung François Dufrênes und den frühen Flirt von Jacques Villeglé und Raymond Hains mit dem Lettrismus offen, doch lettristische Bilder wurden nicht gezeigt.
An diesen Ort bitten wir zu einer Begehung mit anschließendem Gespräch zwischen Sammler Arno Morenz, dem Kurator der EAM Collection Frédéric Acquaviva und Dirk Pörschmann. Dirk Pörschmann war als Wissenschaftler und Kurator an den großen ZERO-Ausstellungen beteiligt und ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen über die Bewegung.

26. / 27.03.2015

Le Lettrisme et son temps

EAM Collection co-sponsors aside of important French institutions the two day international colloqium „Le Lettrisme et son temps“ du Deutsche Forum für Kunstgeschichte, Paris.

The colloqium is the kick-off event of a large project of a „laboratory of excellence“ (Labex Ars H2H) uniting major institutions such as the Centre Georges Pompidou, Bibliotheque Nationale de France etc. The two-day colloquium takes place in honour of Elke Morenz. It includes the „Soirée Poétique et Musicale Lettriste“ on March 26 conceived and organised by Frédéric Acquaviva, curator of EAM Collection.

19.03.2015

Piano / No Piano

In commemoration of Elke Morenz,
an Evening of Avant-Garde Music on her 75th Birthday

A recital by Loré LIXENBERG (mezzo-soprano) and Mark KNOOP (piano),
with the participation of BROUTIN (lettrist performer)
curated by Frédéric Acquaviva
I. PIANO
FREDERIC ACQUAVIVA : O(e)uvre (1990), for piano (Berlin première)
JOHN CAGE :
31’57.9864 (1954), for prepared piano
Etudes Borealis (1978), for prepared piano
The Wonderful Widow of Eighteen Springs (1942), for voice and closed piano
A Flower (1950), for voice and piano
She is asleep (1943), for voice and prepared piano
Aria + Fontana Mix + Piano Concerto (1958), for voice and prepared piano
II. NO PIANO
BROUTIN:
Concerto pour une bouche et quatre membres (1976),
sound realisation by F. Acquaviva + live vocals by Broutin
(world premiere of the complete version)
MAURICE LEMAÎTRE : Roxanna (1953), for voice
ISIDORE ISOU : 7 poems for voice
Neiges (1950)
Rituel somptueux pour la sélection des espèces (1950)
Le poème lettriste destructif n°10 (1958)
L’écoeurement répété de la vie quotidienne (1959)
Opus aphonistique n°1 (1959)
Ligne unique de consonnes (1966)
Poème aphoniste à fonctionnelle (1984)

06.06.2014

Ohrenblicke

Herbert Grönemeyer begegnet dem Lettrismus!