Maurice Lemaître, Canailles IV (5), 1952

EAMC EVENTS

Maurice Lemaître, Canailles IV (5), 1952

UPCOMING

13. November 2017

Valeri Scherstjanoi im Gespräch mit Michael Lentz

In einem Gespräch zwischen dem Leipziger Professor für Literatur Michael Lentz (*1964, Düren) und dem Futuristen Valeri Scherstjanoi (*1950, Sagiz, SU) wird das weltweit einzigartige Zeichensystem des Künstlers in den Fokus gerückt. Scherstjanoi wird sein Werk präsentieren und zusammen mit Michael Lentz in Relation zum Lettrismus setzen.

Valeri Scherstjanoi ist Lautdichter, Hörspielautor und Schöpfer der lautpoetischen Notationen (scribentische Blätter). Seine Texte schreibt er hauptsächlich in deutscher Sprache. Scherstjanoi gibt Auftritte und literarische Performances zum Thema „Der russische Futurismus“ seit 1968. Anfang der 80er Jahre, nach der Übersiedlung in die DDR, gab er unter anderem Lesungen und Vorträge sowie Auftritte mit Carlfriedrich Claus 1985 und die Performance „Sieg über die Sonne“ zum 100. Geburtstag von Alexej Krutschonych mit Carlfriedrich Claus, Rudolf Mayer und Wolfgang Heisig.
In der Spielzeit 2012/2013 war Scherstjanoi Gast am Maxim Gorki Theater in Berlin, als Performer und Lautpoet für die Produktion „DADA Berlin“ unter der Regie von Rainald Grebe. Von 2014 bis 2015 und 2017 war er wieder als Gastprofessor im Winter- und Sommersemester Deutschen Literaturinstitut der Universität Leipzig tätig. Im Juni 2017 hatte er die Ernst-Jandl-Dozentur für Poetik an der Universität in Wien.

Michael Lentz ist ein deutscher Schriftsteller, Lautpoet, Literaturwissenschaftler und Musiker. Im Mai 2006 wurde er als Professor auf den Lehrstuhlfür Literarisches Schreiben des Deutschen Literaturinstituts Leipzig (Universität Leipzig) berufen, den er bis heute innehat. Einer breiten Öffentlichkeit wurde er vor allem durch seinen Roman Pazifik Exil bekannt, der auf der Longlist zum Deutschen Buchpreis 2007 stand. Seit 2014 ist er Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt.

Das Gespräch wird in deutscher Sprache geführt.
Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung unter: info @ eam-collection.de

PAST

16. & 17. September 2017

Berlin Art Week 2017

Die Sammlung ist am Samstag und Sonntag, den 16. und 17. September 2017, jeweils von 11.00 – 16.00 Uhr geöffnet.

Sonntag: Französisches Frühstück um 12:00 Uhr
(Bitte um Anmeldung unter info@eam-collection.de)


The Collection will be open on Saturday and Sunday, 16th and 17th September 2017, from 11 am to 4 pm.

Sunday: French Breakfast at 12.00 pm
(please register at info@eam-collection.de)

29. & 30. April 2017

Gallery Weekend Berlin 2017
Hanne Darboven begegnet dem Lettrismus


Gallery Weekend Berlin

Samstag & Sonntag, 29. und 30. April, 11 bis 16 Uhr

Matinée mit einer Einführung durch die Kunstwissenschaftlerin Miriam Schoofs
Sonntag, 11.30 Uhr

Zwei Werke der Hamburger Konzeptkünstlerin Hanne Darboven (1941-2009) bilden den Auftakt zu einer neuen Reihe von Kabinettausstellungen, in denen Schrift und Schreibsysteme zeitgenössischer künstlerischer Positionen lettristischen Werken aus der Elke and Arno Morenz Collection gegenübergestellt werden

Hanne Darboven ist bekannt für ihr elaboriertes Schreibsystem, mit dem sie die Zeit nach ihrer eigenen mathematischen Methode aufzeichnete. Mit der Übertragung von metrischem System in ihre eigene Handschrift und Logik strebte sie keine Beschreibung der Zeit an, sondern rief sie in das Bewusstsein. Die Lettristen befreiten den Buchstaben von der Form und strebten damit eine Bewusstseinserweiterung an.

Wie stehen sich also der Versuch Hanne Darbovens das Nicht-Repräsentierbare darzustellen und das Ansinnen der Lettristen, mit der Erweiterung der Schrift eine Universalsprache in der Kunst zu schaffen, gegenüber?

weitere Informationen

 

Gallery Weekend Berlin
Saturday & Sunday, 29 and 30 April, 11 am to 4 pm

Matinée with an introduction by art historian Miriam Schoofs
Sunday, 11.30 am

Two works of Hamburg-born concept artist Hanne Darboven (1941-2009) build the starting point for a new series of cabinet exhibitions, in which scripture and writing systems in contemporary art are combined with Lettrist works from the Elke and Arno Morenz collection. 

Hanne Darboven is known for her elaborated writing system in which she recorded time on paper using her very own mathematical method. With the transcription of the metric system into her hand writing and logic she did not aim at a description of time but raised awareness of its presence. Lettrists liberated the letter of its common form to gain an expansion of consciousness. 

How do Hanne Darboven’s approach to represent the non-representative and the Lettrist’s intention to create an universal artistic language therefore correspond?

28. November 2016

dada begegnet dem Lettrismus

Anläßlich des 100jährigen Jubiläums der dada-Bewegung möchten wir einen Abend der Lautpoesie widmen.
Jaap Blonk wird die „Ursonate“ von Kurt Schwitters zu Gehör bringen, François Poyet ausgewählte Lautgedichte des Lettrismus.

Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung möglich: info@eam-collection.de


On the occasion of the 100th anniversary of the dada movement, we are happy to invite you to an evening of sound poetry. 

Jaap Blonk will be performing Kurt Schwitter’s „Ursonate“ while François Poyet will bring selected Lettrist sound poems to our ears. 

Participation only with prior registration: info@eam-collection.de

17. - 18. September 2016

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Die Sammlung ist am Samstag und Sonntag, den 17. und 18. September 2016, jeweils von 11.00 – 16.00 Uhr geöffnet.
Samstag: Führung um 14.00 Uhr (Anmeldung unter info@eam-collection.de)
Sonntag: Französisches Frühstück um 11:30 Uhr
Führung um 14.00 Uhr (Anmeldung unter info@eam-collection.de)


The Collection will be open on Saturday and Sunday, 17th and 18th September 2016, from 11 am to 4 pm.
Saturday: Guided tour at 2 pm (please register to info@eam-collection.de)
Sunday: French Breakfast at 11.30 am
Guided tour at 2 pm (please register to info@eam-collection.de)

23.05.2016

Zero begegnet dem Lettrismus

Nach den Aufsehen erregenden Ausstellungen im Guggenheim, Martin-Gropius-Bau und Stedelijk Museum ist die ZERO-Bewegung wieder in aller Munde. Jetzt schlummert von den großen Bewegungen der fünfziger und sechziger Jahre nur noch der Lettrismus vor sich hin, aber das wird sich ändern.
Bereits 1981 hatte die Kölner Ausstellung „Westkunst“ die Internationale Situationisme gewürdigt, die Herkunft ihres Gründers Guy Debord aus dem Lettrismus aber verschwiegen. „Poesie der Großstadt“ – die kürzlich vom Museum Tinguely und der Schirn Kunsthalle konzipierte Ausstellung über die Affichisten – legte zwar die lettristische Abstammung François Dufrênes und den frühen Flirt von Jacques Villeglé und Raymond Hains mit dem Lettrismus offen, doch lettristische Bilder wurden nicht gezeigt.
An diesen Ort bitten wir zu einer Begehung mit anschließendem Gespräch zwischen Sammler Arno Morenz, dem Kurator der EAM Collection Frédéric Acquaviva und Dirk Pörschmann. Dirk Pörschmann war als Wissenschaftler und Kurator an den großen ZERO-Ausstellungen beteiligt und ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen über die Bewegung.

26. / 27.03.2015

Le Lettrisme et son temps

EAM Collection co-sponsors aside of important French institutions the two day international colloqium „Le Lettrisme et son temps“ du Deutsche Forum für Kunstgeschichte, Paris.

The colloqium is the kick-off event of a large project of a „laboratory of excellence“ (Labex Ars H2H) uniting major institutions such as the Centre Georges Pompidou, Bibliotheque Nationale de France etc. The two-day colloquium takes place in honour of Elke Morenz. It includes the „Soirée Poétique et Musicale Lettriste“ on March 26 conceived and organised by Frédéric Acquaviva, curator of EAM Collection.

19.03.2015

Piano / No Piano

In commemoration of Elke Morenz,
an Evening of Avant-Garde Music on her 75th Birthday

A recital by Loré LIXENBERG (mezzo-soprano) and Mark KNOOP (piano),
with the participation of BROUTIN (lettrist performer)
curated by Frédéric Acquaviva
I. PIANO
FREDERIC ACQUAVIVA : O(e)uvre (1990), for piano (Berlin première)
JOHN CAGE :
31’57.9864 (1954), for prepared piano
Etudes Borealis (1978), for prepared piano
The Wonderful Widow of Eighteen Springs (1942), for voice and closed piano
A Flower (1950), for voice and piano
She is asleep (1943), for voice and prepared piano
Aria + Fontana Mix + Piano Concerto (1958), for voice and prepared piano
II. NO PIANO
BROUTIN:
Concerto pour une bouche et quatre membres (1976),
sound realisation by F. Acquaviva + live vocals by Broutin
(world premiere of the complete version)
MAURICE LEMAÎTRE : Roxanna (1953), for voice
ISIDORE ISOU : 7 poems for voice
Neiges (1950)
Rituel somptueux pour la sélection des espèces (1950)
Le poème lettriste destructif n°10 (1958)
L’écoeurement répété de la vie quotidienne (1959)
Opus aphonistique n°1 (1959)
Ligne unique de consonnes (1966)
Poème aphoniste à fonctionnelle (1984)

06.06.2014

Ohrenblicke

Herbert Grönemeyer begegnet dem Lettrismus